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Stadtmauer-Honigbienen

Ein historischer Platz für exklusiven Stadthonig: seit Heute stehen zwei unserer Bienenvölker auf dem Wehrgang der Stadtmauer am Salhof-Platz in Lahnstein.

Honigbienen sind sehr friedfertig, Passanten können weiterhin ohne Sorge „unter“ den Bienen durchgehen. Ein Blick nach oben lohnt sich, das emsige Treiben ist jederzeit bei Sonnenschein und Temperaturen ab 10-15°C zu beobachten.

Erinnert an die „Bäckerjungensage“ der Stadt Andernach:

Im Jahre 1474 wurde der Stadt Linz am Rhein vom Kaiser der Rheinzoll entzogen und Andernach zugesprochen. Darüber waren die Linzer verärgert und planten einen Überraschungsangriff auf Andernach. Nun waren nachts zwei Bäckerjungen unterwegs, um Brötchen auszutragen und Honig aus den Bienenkörben zu naschen, die der Nachtwächter auf der Stadtmauer aufgebaut hatte. Dabei bemerkten sie, dass die Stadt belagert wurde. Da aber alle Andernacher einschließlich der Stadtwache im Bett waren, und es zu spät war, um Hilfe zu holen, schnappten sich die Bäckerjungen die Bienenkörbe und warfen sie auf die Angreifer. Die Bienen waren nun in ihrer Nachtruhe gestört und stürzten sich zornig auf die Linzer. Selbst die Ritterrüstungen schützten nicht vor den Bienen, denn sie drangen in jede Ritze ein und zwangen die Linzer zum Rückzug.

Nun hatten die Andernacher nichts eiligeres zu tun, als diesen vereitelten Angriff mit einem Fest zu feiern. Dazu durften sich die Bäckerjungen etwas wünschen: einen besonderen Kuchen, der nach diesem Vorfall Bienenstich genannt wurde.

(Quelle: https://de.wikivoyage.org/wiki/Andernach)

BeeOrganic Imkerkurs – besteht Interesse?

Aufgrund der steten Nachfrage bei uns, ob wir nicht einen Bienen-Workshop/-Lehrgang/-Schnupperkurs anbieten wollen, würden wir gerne mal „ausloten“, wie groß denn das Interesse tatsächlich wäre.

Wir hätten folgenden Vorschlag:

Auf unserem Gelände in Lahnstein-Friedrichssegen bieten wir Euch einen Imkerlehrgang über insgesamt 20 Termine an, an denen wir Euch die naturbelassene, biologische Art der Imkerei näherbringen. Da unsere Völker alle der Bioland-Kontrolle unterliegen, wäre eine konventionelle Art auch garnicht möglich 🙂

Beginnen würde das ganze im April mit 2 Terminen, in denen wir Euch den Aufbau eines Bienenstocks erklären, ein wenig auf die Biologie der Honigbiene eingehen und das grundsätzliche Verhalten am Bienenvolk sowie die benötigten Utensilien besprechen. Eventuell, je nach Wetterlage, wären schon die ersten Besuche an den Bienenvölkern möglich.

Im Mai würde es dann richtig losgehen. Jeder Kursteilnehmer bekommt ein „Lehr-Volk“ zugeteilt, welches Ihr unter unserer Anleitung über die kommende Saison betreut. Wir würden einen wöchentlichen Termin für die gesamte Gruppe festlegen und in den Monaten Mai, Juni & Juli für euch an den Völkern bereit stehen. So würdet Ihr sofort mit der Materie vertraut werden und es wären einige Vergleichsvölker vorhanden, so daß wir Euch auch auf jeden Fall genug zeigen könnten.

In den Monaten August & September wären noch 2 Termine angesetzt, in dieser Zeit beschränken sich die Arbeiten auf das Auffüttern mit Winterfutter sowie die Behandlungen gegen die Varroa-Milbe, ebenso bei der Winterbehandlung im Dezember.

Falls Ihr einen Termin versäumt, würden wir das euch anvertraute Volk mit der Gruppe bearbeiten, so daß da auch nichts schief gehen könnte. Allerdings raten wir, doch wenigstens jeden zweiten Termin wahrzunehmen, damit Ihr ein wenig Fingerspitzengefühl für den „Organismus Bien“ bekommt und wir Euch ausreichend auf die unterschiedlichsten Situationen am Bienenvolk vorbereiten können.

Wir würden gemeinsam Honig ernten, Bienenvölker vermehren, die Völker nach der Ernte auffüttern sowie die notwendigen, „medizinischen“ Behandlungen gegen die Varroa-Milbe mit Euch zusammen durchführen. Danach solltet Ihr in der Lage sein, ein Bienenvolk eigenständig zu betreuen. Natürlich werden wir Euch auch danach noch für Fragen zur Verfügung stehen.

Die Teilnehmerzahl sollte bei mindestens 10 Personen liegen; mehr als 20 würden wir wahrscheinlich nicht ausreichend betreuen können.

Die Teilnahmegebühr wären 800 €, darin enthalten:

  • Schulungsmappe „Grundwissen für Imker“
  • Imkerjacke mit Schleier, Handschuhe, Smoker, Stockmeisel & Bienenbesen
  • insgesamt 20 Termine über ca. 3-5 Stunden (je nach Teilnehmerzahl), davon 2 im April, jeweils 4 im Mai & Juni, 5 im  Juli und nochmal jeweils 2 im August & September. Im Dezember wäre noch eine Winterbehandlung notwendig, damit wäre das Bienenjahr abgeschlossen.
  • jeweils einen 2,5kg-Eimer der geernteten Früh- sowie Spättracht-Ernte (5,0kg Honig)

Wie gesagt: Wir würden gerne wissen, wie groß das Interesse an einem solchen Lehrgang ist. Falls Ihr uns mit Anfragen überhäuft, werden wir in den nächsten Tagen noch einen genaueren Ablaufplan ausarbeiten und den Lehrgang verbindlich anbieten.

Wir freuen uns auf Euere Antworten 🙂 Viele Grüße, das Team von BeeOrganic.

 

Fragen usw. bitte an  web@beeorganic.de oder über das Kontaktformular auf unserer Website BeeOrganic.

 

 

 

 

 

 

Januar 2016

Nach dem „frühlingshaften“ Dezember jetzt die #Wintertracht

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„Pünktlich“ zur Weihnachtszeit: BeeOrganic Bienenwachs-Kerzen

Dieses Jahr war es soweit: Wir hatten genug Wachs gesammelt, so daß sich die Anschaffung eines Wachsklär-Behälters gelohnt hat.

Also haben wir unsere ersten Kerzen gezogen & gegossen, hier ein paar Bilder von der ersten Runde.

5 Cent für das Netzwerk Blühende Landschaft des Mellifera e.V.

Wir werden des öfteren gefragt, was es mit den 5-Cent-Aufklebern auf unseren Gläsern auf sich hat.

5 cent

Von jedem verkauften Glas BeeOrganic-Honigs gehen 5 Cent an das Netzwerk Blühende Landschaft. Das Netzwerk Blühende Landschaft versteht sich als Interessensvertretung für alle Blütenbesucher und ihrer Lebensgrundlagen.
 
Mit den Einnahmen aus dieser Aktion konnten in 2015 erstmals auch konkrete Projekte von Regionalgruppen mit Saatgutzuschüssen vom Netzwerk subventioniert werden; ein weiteres ist gerade beantragt worden. Innovative Projekte sowie finanzielle Unterstützung der regionalen Netzwerkinitiativen werden dadurch ermöglicht. Voraussetzung für eine solche Förderung ist der Nachhaltigkeitsaspekt; d.h. Blühflächen müssen mindestens für eine Standzeit von 5 Jahren angelegt sein.
 
Mit der Aktion „Netzwerk Blühende Landschaft“ unterstützt jeder Kunde mit dem Kauf unseres Honigs die Gestaltung einer nachhaltig blühenden Landschaft mit 5 Cent pro Glas.

 

Quelle: http://www.diebiene.de/netzwerk-bluehende-landschaft-5-cent-aktion

Ein Imkertraum in Lila – Phacelia tanacetifolia

In den Jahren 2013 und 2014 hatten wir die Möglichkeit, mehr als 3 Hektar Phacelia auszusäen.

Phacelia ist eine hervorragende Bienenweide und Gründüngungspflanze, die perfekte Vorraussetzung für Synergie-Effekte zwischen Imker & Landwirt.

Die nötigen Flächen & Maschinen stellte der Gemüsebau-Betrieb Beisel, wir kümmerten uns um das Saatgut, die Bodenbearbeitung sowie die Aussaat im zeitigen Frühjahr (März/April), so daß die Bienen 8 Wochen später, pünktlich nach der ersten Honigernte, mit leeren Honigräumen an den in Vollblüte stehenden Phacelia-Acker gebracht werden konnten.

Schon 2 Wochen danach konnten wir einen hervorragenden Honig ernten, die Völker entwickelten sich Dank der kontinuierlichen Pollen- & Nektarversorgung prächtig.

Da wir keine „Wanderimker“ sind, wurde in Bad Ems direkt ein fester Standplatz für die Völker auf dem Gelände des Bio-Betriebs Beisel eingerichtet und wird seit 2013 dort bewirtschaftet.

 

Das Projekt „Nektar-Sonnenblume“

Leider wurde es vorläufig eingestellt, aber im Jahr 2012 beteiligten wir uns am Projekt „Nektar-Sonnenblume“ des Netzwerk Blühende Landschaft.

Netzwerk Blühende Landschaft – Projekt „Nektar-Sonnenblume“

Man wollte herrausfinden, welche Sorte der Sonnenblume neben den wirtschaftlichen Aspekten, wie Samen-/Ölertrag für die Landwirte, auch einen ökologischen Nutzen für die heimischen Insekten hat. Das Problem bei herkömmlichen Ertragssorten ist der teilweise nicht mehr ausreichend vorhandene Nektarfluß. Da Imker für dieses Thema natürlich sensibilisiert sind, wurden diese aufgefordert sich an dem Projekt zu beteiligen.

Dieser Aufforderung kamen wir gerne nach und legten nach Vorgaben des Projekts eine kleine Versuchsfläche an unserem Bienenstand  „Allerheiligenberg“ in Lahnstein an.

Kooperationen & Netzwerke 2

Ein schöner Artikel über den Hof Hahlgarten in Frücht, geführt von den Geschwistern Weinig. Ein weiterer Baustein & sehr schöner Standplatz unserer Imkerei.

Hof Hahlgarten – Frücht schreibt ökologische Erfolgsgeschichte

Unsere Völker entwickeln sich gerade in Frücht im Frühjahr aussergewöhnlich schnell, vermutlich auf Grund der großen Weideflächen mit unglaublich viel Löwenzahn.

 

 

 

Kooperationen & Netzwerke

Ein kurzes Video über den Gemüsebau-Betrieb Werner Beisel in Bad Ems; einer der mit uns kooperierenden & befreundeten Bio-Landwirte aus der Region.

Endlich angekommen – Unser neues Zuhause, der Süßgrund in Friedrichssegen

Hier die ersten Bilder aus dem Sommer, kurz nach der Schlüsselübergabe. Auch die lokale Presse war anwesend und hat die Geschichte des Zeltplatz in einem Artikel aufgegriffen: Rhein-Zeitung – Leckerer Honig auf ehemaligem Jugendzeltplatz

Man sieht, es wird viel Arbeit. Aber wir freuen uns, nun einen Platz zu haben, an dem sämtliche Arbeiten unter einem Dach stattfinden können und wir genug Raum für alle geplanten Projekte und zukünftige Ideen haben.

 

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